Drei Angebote für KPNQwest
Für die insolvente KPNQwest sind mittlerweile drei Bieterfirmen aufgetreten, dies bestätigte der Masseverwalter Christof Stapf am Dienstag auf Anfrage der futureZone.
Ein viertes Angebot werde noch erwartet, die Identität der einzelnenen Bieter könne und wolle man nicht kommentieren, ließ Stapf ausrichten.
Nur so viel: Dass es derzeit keinen klaren Favoriten gebe und dass die Angelegenheit noch in dieser Woche über die Bühne sei. Bei drei bereits vorliegenden Angeboten bestünden über den letzlich positiven Ausgang nur noch wenig Zweifel, so Stapf.
Wer die ersten Bieter waren
Wie die fuZo exklusiv berichtet hatte, war die Österreich-Filiale
der Venture-Kapitalfirma Global Equity in der letzten Woche mit
einem ersten Angebot eingestiegen, dann gab sich COLT Telekom als
zweiter Bieter selbst bekannt.
Ein Angebot für KPNQwestInode gibt alles zu
"Wir haben ebenfalls ein Angebot gelegt", bestätigt Michael Gredenberg aus der Geschäftsführung der Firma Inode nun der fuZo, und zwar eines, das im Sinne der KPNQWest-Kunden sei.
Im Unterschied zu den Mitbewerbern könne man von Dialup-Verbindungen bis zu diversen Standleitungen ad hoc allen verbliebenen KPNQwest-Kunden jede gewünschte Dienstleitung bieten, sagt Gredenberg.
Das Rätsel um die vierte Firma
Über die Identität des vierten Bieters herrscht noch Rätselraten.
Auf Anfrage der fuZo bei der Telekom Austria teile Telekom-Sprecher
Martin Bredl per SMS mit: "Wir bieten nicht."
Die nächste Deadline für KPNQwest
