11.06.2002

ÖSTERREICH

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Ein Angebot für KPNQwest

Seit heute Nachmittag gibt es einen Bieter für den österreichischen Kundenstock des insolventen Providers KPNQwest.

Man werde ein Angebot legen, sagte Herbert Herdlicka aus dem Vorstand der Venture-Kapitalfirma Global Equity Partners [GEP], um die KPNQwest weiterzuführen.

Wie viel das nach eigenen Angaben größte Venture-Kapital-Unternehmen Österreichs bereit ist, zu investieren, bleibt vorerst ein Geheimnis.

Wie viele Kunden sind noch da

Wie viele noch verblieben sind, ist wiederum weniger klar. Es sei davon auszugehen, sagt Herdlicka, dass es sich bei den meisten um "dual homed"-Kunden handle.

Ob diese Willens seien zu kündigen, bereits gewechselt haben, oder sich angesichts der Insolvenz von KPNQwest vorsorglich eine Back-Up-Leitung zugelegt hätten, sei derzeit unmöglich zu sagen.

Profitabilitäten, Fristen

"Die Firma war immer profitabel und wird auch in Zukunft profitabel sein" sagt der nunmehrige GEP-Vorstand.

Wenigstens Ersteres weiß Herbert Herdlicka ganz genau, zumal er die in der KPNQwest aufgegangene EU-Net Austria jahrelang geführt hatte.

Masseverwalter und Management müssen spätestens Anfang der nächsten Woche entscheiden, ob sie dem GEP-Angebot den Zuschlag geben.