Betrugsverdacht gegen KPNQwest
Der niederländische Datenkommunikationsanbieter KPNQwest, der am Freitag einen Konkursantrag gestellt hat, soll angeblich sein EBITDA künstlich aufgeblasen haben, um bei Kreditverhandlungen einen besseren Stand zu haben.
Dies behauptet jedenfalls ein Analyst von SNS Securities, der eine Untersuchung der Bilanzen durch die US-Börsenaufsicht SEC und ihr niederländisches Equivalent AFM fordert.
KPNQwest erstmals mit schwarzen ZahlenBuchungstricks
Konkret soll KPNQwest zu erwartende Einkünfte aus langfristigen Verträgen mit ihren Muttergesellschaften KPN und Qwest komplett im Jahr 2001 als Gewinne verbucht haben.
Nach den daraus resultierenden guten Zahlen, die KPNQwest im Januar vorlegte, haben Banken dem Unternehmen weitere Kredite gewährt.
