McAfee dementiert FBI-Kooperation
McAfee hat den Bericht der "Washington Post" vehement zurückgewiesen, nach dem das Unternehmen dem FBI seine Kooperation angeboten hat, damit die McAfee-Sicherheitssoftware nicht "versehentlich" die FBI-Schnüffel-Software "Magic Lantern" auf dem PC eines Verdächtigen entdeckt.
Ein Sprecher der McAfee-Mutterfirma Network Associates erklärte gegenüber heise online, der Bericht entspreche "nicht der Wahrheit" und man "könne sich gegenwärtig auch nicht erklären, wer mit der Zeitung gesprochen haben soll".
Ein Trojanisches Pferd des FBILaterne
"Magic Lantern" installiert eine Keylogging-Software auf dem "Ziel-PC", die sämtliche Tastatureingaben registriert und speichert und so auch den Zugang zu verschlüsselten Dateien ermöglicht.
Nach den FBI-Plänen soll "Magic Lantern" wie ein Virus via E-Mail [von einer "vertrauenswürdigen" Kontaktperson] oder schlicht durch einen klassischen Einbruch auf dem auszuforschenden PC installiert werden.
