Energieschub für Europas Suchmaschine
Die europäische Antwort auf Google hat nun auch in Deutschland Unterstützer gefunden - ob der Starttermin 2007 eingehalten wird, ist aber noch unklar.
Mehrere EU-Staaten, allen voran Frankreich, haben sich das ehrgeizige Ziel gesetzt, eine europäische Suchmaschine zu entwickeln, die der Dominanz Googles Paroli bieten soll.
Bisher ist die unter dem Namen "Quaero" geplante Anwendung jedoch noch nicht recht in die Gänge gekommen.
Nun haben jedoch auch mehrere deutsche Unternehmen und Forschungseinrichtungen ihre Mitarbeit zugesagt, deren fehlendes Interesse bisher für den langsamen Fortschritt verantwortlich gemacht wurde. Darunter sind unter anderem Siemens und Thomson Deutschland, wie das deutsche Wirtschaftsministerium am Donnerstag in Berlin mitteilte.
In Frankreich wurde die neu gegründete Agentur für industrielle Innovation [AII] als Hauptverantwortlicher für das Projekt eingesetzt.
Starttermin 2007?
Wissenschaftlich begleitet wird das Projekt von der Fraunhofer-Gesellschaft, der Universität Karlsruhe, der RWTH Aachen und dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz. Die Koordination des Projekts übernimmt die Bertelsmann-Softwaretochter Empolis.
Ob der von Frankreich angestrebte Starttermin Anfang 2007 dennoch eingehalten werden kann, bleibt aber fraglich.
(futurezone | dpa)
