iMode darf nicht zu früh auf den Markt
Japans TK-Riese NTT DoCoMo hat seinen Partner E-Plus vor einem übereilten Start des mobilen Internet-Dienstes iMode gewarnt.
"E-Plus muss sicherstellen, dass die Endgeräte und die Inhalte zur Verfügung stehen", sagte DoCoMo-Chef Keji Tachikawa dem "Handelsblatt".
Keine Attraktivität bei begrenzten Diensten
"Wir wissen aus Erfahrung: Wenn die Dienste zu begrenzt sind, ist
iMode nicht attraktiv", so Tachikawa weiter. E-Plus plant, den
mobilen Internet-Dienst ab Januar 2002 schrittweise einzuführen.
NTT DoCoMo: Eine Milliarde Euro für die ExpansionInteraktive Spiele und E-Mail
In Japan ist der mobile Internet-Dienst iMode eine Erfolgsstory.
Innerhalb von zwei Jahren hatte NTT DoCoMo, die an der niederländischen KPN Mobile beteiligt ist, mit iMode nach eigenen Angaben rund 27 Millionen Abonnenten gewonnen.
Mit iMode können interaktive Spiele, E-Mail, E-Commerce-Angebote, Verkehrs-, Reise- und Finanzinformationen sowie regional unterschiedliche Services genutzt werden.
40 Anbieter für Spiele, Sport und Erotik
Dafür bedarf es spezieller Endgeräte. Dem Handelsblatt zufolge
kommen die deutschen iMode-Handys mit Farb-Display von einem
japanischen Hersteller. Laut E-Plus werden etwa 40 Anbieter Inhalte
wie Politik- und Wirtschaftsnachrichten, Spiele, Sport und Erotik
liefern.
UMTS ohne Kunden und Gewinne
