Auch Intel spart mit Linux
Intels IT-Vize-Präsident Doug Busch erklärte auf dem traditionellen Herbst-Briefing vor Analysten, dass sich auch der Einsatz von Linux für das Unternehmen deutlich rentiert habe.
Der Ersatz von Unix-Servern durch Rechner mit dem Open-Source-Betriebssystem hat demnach in letzten Jahr 200 Millionen USD gespart.
Die Linux-Server würden hauptsächlich in den Entwicklungsabteilungen eingesetzt. In Bereichen, die auf klassische Office-Programme angewiesen sind, würde vorwiegend auf Windows-2000-PCs gearbeitet, da für Linux keine geeignete Büro-Software vorhanden sei.
Erst am Mittwoch hatte Amazon.com bekannt gegeben, durch die Umstellung auf Linux im Technologie-Bereich deutlich Kosten gespart zu haben.
Amazon spart durch Linux-UmstellungAlles P-2-P
Neben dem Kerngeschäft der Chip-Produktion will Intel auch Web-Technologien weiterentwickeln, sagte Intel-Chef Craig Barrett vor den Analysten. 99,5 Prozent der Entwicklungen seien vom weltweiten Datennetz bestimmt.
Ein Beispiel für sinnvollen Technologie-Transfer sei die Nutzung des Modells von Napster. Ein der Musiktauschbörse ähnliches System hat der Chip-Hersteller bereits seit 18 Monaten im Programm.
Der Datenaustausch über das Peer-to-Peer-Netz ist laut Intels IT-Vize-Präsident Doug Busch zehn mal günstiger als über WANs. Erste konkrete Ankündigungen zu diesem Thema machte Intel zu Beginn diesen Jahres auf dem Intel Developer Forum.
