Dualprocessing in einer CPU
Hewlett-Packard präsentiert auf dem Microprocessor Forum 2001 den 64-Bit-Prozessor Mako.
Der RISC-Prozessor vereint zwei Cores auf einem Die und taktet mit einem GHz. Damit bietet der Mako echtes Dualprocessing in einer CPU.
32 MB großer L2-Chache
Den 32 MB großen L2-Cache hat HP beim Mako extern realisiert.
Beide Cores greifen über eine im Mako integrierte
L2-Cache-Kontrolllogik gemeinsam auf den Cache zu. Die Bandbreite
des vierfach assoziativ organisierten L2-Cache beträgt zehn GB/s.
MPF: Compaq stellt Alpha-EV7-Prozessor vorSchnellere Schaltzeiten
Durch die externe Lösung sind allerdings Latenzzeiten von 40 Taktzyklen hinzunehmen. Der L2-Cache setzt sich aus vier 72 MBit-DDR-SRAM-ICs zusammen, die gemeinsam mit dem Mako-Die auf einem Prozessor-Modul sitzen.
Mit Hilfe von SOI-Technologien können niedrige Spannungen, geringe Ladungen und somit schnellere Transistor-Schaltzeiten erreicht werden.
Mit Hilfe der SOI-Technik lässt sich die Taktrate bei gleicher Architektur wie HPs PA-8700-RISC-Prozessor um 20 bis 30 Prozent steigern und die Verlustleistungsaufnahme senken.
Bussystem kompatibel zu Itanium-Prozessoren
Das Mako-Modul verwendet einen 128 Bit breiten DDR-Systembus, der
bei einem Takt von 200 MHz 6,4 GB/s Bandbreite bietet. HPs Bussystem
ist dabei kompatibel zu Intels Itanium-Prozessoren.
Intel McKinley mit einem GHz
