USA bleiben Spam-Schleuder Nr. 1
Der meiste Spam kommt nach wie vor aus den USA, dicht gefolgt von China. Aus Österreich stammen 2,4 Prozent des weltweiten Werbemülls.
Die USA nehmen weiterhin den Spitzenplatz beim Versand von unerwünschten Werbemails ein. Das berichtet der Virenschutzhersteller Sophos in einem aktuellen Ranking.
Knapp dahinter rangiert jedoch bereits China [22,3 Prozent], an dritter Stelle folgt mit einigem Abstand Südkorea [9,7 Prozent].
Erschreckend: Österreich landet aktuell auf dem achten Platz und lässt mit 2,4 Prozent Anteil am weltweiten Spam sogar Deutschland [1,8 Prozent] hinter sich.
Spammer drohen vier bis acht Jahre Haft
Mitte dieser Woche bekannte sich ein erst 20-jähriger Spammer aus Los Angeles, der Hunderttausende private Windows-Rechner unter seine Kontrolle gebracht hatte, vor einem US-Gericht schuldig. Ihm drohen bis zu acht Jahre Haft.
Frankreich Europas größter Spammer
Im Vergleich zum Vorjahr konnten die USA ihren Spam-Anteil auf Grund strengerer Anti-Spam-Gesetze von rund 43 Prozent im August 2004 auf aktuell 24,5 Prozent verringern
Grund für die Reduktion sei aber wohl lediglich, dass viele Spammer ihre Aktivitäten nun über landesexterne Bot-Netzwerke durchführen ließen, so Sophos.
Mit fünf Prozent Anteil am weltweiten Spam-Aufkommen liegt Frankreich an vierter Stelle vor Kanada, Brasilien und Spanien.
(futurezone | pte.at)
