Das blieb von Lion.cc
Nein, es bestehe "kein dringender Personalbedarf", sagt Hans Jörg Finsterer vom neuen Lion-Eigentümer MC Marketing.
Über eine Online-Redaktion verfüge man bereits, und die Versandlogistik von Büchern, CDs und anderem wolle man nicht selber abwickeln.
Dafür laufe ein Ausschreibungsverfahren, vier potenzielle Partner für gemeinsamen E-Commerce in der nahen Zukunft seien in der engsten Wahl gelandet.
Vier Partner, kein Preis
Bertelsmann sei nicht dabei, so Finsterer weiter, der sich zu den
potenziellen Partnern ebenso wenig äußern wollte wie über den
Kaufpreis: "Da ist Stillschweigen vereinbart."
MC Marketing bietet für Lion.ccUnglaublich viele Server
Ansonsten übrig seien, so Finsterer, "unglaublich viele Sun-Server" und "63 Compaq-Proliants", genügend Hardware jedenfalls, um den bestehenden E-Commerce in ganz Mitteleuropa abzuwickeln.
Was die Software angehe, so sei "Shopapplikation bereits nicht mehr in Verwendung", und die Community werde auf "andere Plattformen" verlagert.
Lion.cc-Verkauf ist fixBranding bleibt
Der Markenname Lion.cc werde beibehalten, in den Aufbau dessen
Bekanntheitsgrads seien schließlich enorme Summen investiert worden.
"Ein mittelgroßes Buchgeschäft"12.000 Bestellungen offen
Sobald das Kartellamt grünes Licht gegeben habe, gehe es in erster Linie darum, 12.000 Bestellungen abzuwickeln, da man mittlerweile bereits drei Wochen nicht geliefert habe.
Beim Relaunch müssten dann die bestehenden "40 Prozent Forderungsausfälle" raschest auf ungefähr null Prozent reduziert werden, wie es MC Marketing mit ihrem Online-Vertrieb bereits praktiziere.
Wie berichtet, handelt es sich dabei um 250.000 Adressen von Kunden, die bei Lion.cc gekauft und mehrheitlich auch bezahlt haben.
