UTMS kommt ohne Video-Streaming
Der japanische Telekom-Riese NTT DoCoMo will seinen kommerziellen UMTS-Dienst "Foma" wie geplant am 1. Oktober starten.
Allerdings müssten die ersten Kunden mangels geeigneter Handys und Problemen beim Service auf die Videofunktion verzichten, teilte das Unternehmen mit.
Endgeräte inkompatibel
"Die ersten Endgeräte sind nicht in der Lage, Video-Streams
abzurufen", sagte Shiro Tsuda, Vizepräsident von NTT DoCoMo.
Foma-Nutzer können daher ab 1. Oktober nur telefonieren und über den
populären Dienst i-Mode im Internet surfen.
NTT DoCoMo veröffentlicht UMTS-TarifeHerber Rückschlag
Für UMTS bedeutet das einen herben Rückschlag.
Schließlich vermarkten die Netzbetreiber die Videofunktion als eine der großen Errungenschaften des neuen 3G-Standards.
Die Kunden müssen sich daher nächstes Jahr erneut ein Mobiltelefon kaufen, wenn sie Video-Streams abrufen wollen.
Frühestens im ersten Quartal 2002
Das Videoservice werde frühestens im ersten Quartal 2002
funktionieren, wenn passende Endgeräte zur Verfügung stehen, hieß
es.
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