NTT DoCoMo veröffentlicht UMTS-Tarife
In Japan wird pünktlich zum ersten Oktober das nächste UMTS-Experiment als Feldversuch durchgeführt.
Nach dem flächendeckenden Start des Dienstes von NTT DoCoMo wird sich nämlich herausstellen, ob die Kunden bereit sind, für die Mehrleistung wirklich auch deutlich mehr zu bezahlen.
Wie ein Unternehmenssprecher heute mitteilte, ist die endgültige Entscheidung über den Beginn des neuen Dienstes am 1. Oktober nun gefallen. Gleichzeitig wurde das Preismodell vorgestellt, das allerdings deutlich teurer ausfällt als allgemein erwartet.
Der UMTS-Start in Deutschland soll sich unterdessen nach Einschätzung der Investmentbank Dresdner Kleinworth Wasserstein entgegen bisherigen Voraussagen bis zum Jahr 2004 verzögern. "Den Massenmarkt wird UMTS erst 2004 erreichen", zitierte das deutsche Nachrichtenmagazin "Focus" den Leiter der Abteilung Telekommunikation bei der Investmentbank, Wolfram Petzinger, am Wochenende.
Ein "runder Tisch" für UMTS-BetreiberGrundgebühr von bis zu 73,6 Euro
Die monatliche Grundgebühr soll demnach zwischen 2.000 und 8.000 Yen [bis zu 73,6 Euro/1.013 ATS] liegen.
Die Übertragungsgebühren sollen für Datenpakete von jeweils 128 Byte 0,02 bis 0,1 Yen [0,0001 bis 0,009 Cent] betragen.
Eine E-Mail mit 50 japanischen Schriftzeichen würde demzufolge im UMTS-Mobilfunk 1,5 Yen [1,4 Cent] kosten. Gegenwärtig verlangt NTT DoCoMo neben der Grundgebühr von 300 Yen [2,76 Euro/38 ATS] pro Datenpaket 0,3 Yen.
KPN und DoCoMo bringen europäisches i-Mode
NTT DoCoMo hat in Japan rund 26 Millionen Mobilfunkkunden über
die Multimedia-Plattform "i-Mode". In Europa will NTT DoCoMo
gemeinsam mit dem niederländischen Mobilfunkanbieter KPN erstmals
zum Jahreswechsel eine europäische Variante von i-Mode anbieten.
Japan plant UMTS-Nachfolger
