25.08.2001

BERLIN

Bildquelle: ifa

Internationale Funkausstellung eröffnet

Die 43. Internationale Funkausstellung [IFA] hat heute in Berlin ihrer Tore für die Besucher geöffnet. In den kommenden neun Tagen präsentieren sich in 26 Messehallen 915 Aussteller aus 40 Ländern.

Die IFA ist zwar nur gut ein Zehntel so groß wie die Computermesse Cebit in Hannover, trotzdem ist sie unangefochten die weltweite Leitmesse der Unterhaltungselektronik.

Dieses Jahr hat sich die Funkausstellung der konsequenten Digitalisierung aller "Consumer Electronics"-Bereiche verschrieben - DVD statt Videorekorder, LCD-Display statt Fernseher, MP3 statt Walkman.

IFA als Konjunkturlokomotive

Generell erwartet sich die Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik nach enttäuschenden ersten sechs Monaten im 2. Halbjahr einen Nachfrageschub. Mit der IFA als Konjunkturlokomotive soll der Umsatz 2001 um ein Prozent auf 280 Milliarden ATS steigen.

Fast alle ausstellenden Firmen haben Neuheiten angekündigt. Philips etwa stellt auf der Funkausstellung einen PC-Brenner vor, der komplette DVDs beschreibt. Der DVDRW 208 kommt auf eine Speicherkapazität von 4,7 GB auf DVD+RW Medien.

Die gebrannten DVDs sollen sich auf nahezu allen derzeit verbreiteten DVD-Videoplayern und DVD-ROM Laufwerken abspielen lassen.

Sony mit neuen Vaio-Notebooks

Sony will mit seiner frisch gestylten Vaio GR114-Serie nach eigenen Angaben den Desktop-PCs an den Kragen. Die auf der IFA erstmals präsentierte Modellreihe besteht aus einem Highend-, Midrange- und einem Einsteiger-Notebook, die ab September erhältlich sind.

Die 312 x 35,5 x 261,2 große GR114-Serie verfügt über einen speziell für den Einsatz in Notebooks designten Mobile Intel Pentium III Prozessor-M, ein hochauflösendes 14,1-Zoll-TFT-Farbdisplay, Festplattenspeicher von mindestens 15 GB sowie bis zu maximal 512 MB Arbeitsspeicher.

Mit dem zentral positionierten Jog Dial sollen sich Applikationen und Menüs noch einfacher bedienen lassen. Für Videofreaks wurden Stereo-Lautsprecher, VD-ROM- bzw. DVD-ROM/CD-RW-Laufwerk und ein 3D ATI Mobility Radeon-M Grafikchip mit 8 MB DDR SDRAM integriert. Zusätzlich wurde in die Vaio GR114-Serie ein Memory Stick-Steckplatz samt MagicGate-Kopierschutzsystem integriert.

Adobe Premiere bereits vorinstalliert

Das Highend-Modell Vaio GR114SK verfügt über einen 1,13 GHz-M, eine 30 GB Festplatte und standardmäßig 256 MB RAM. Das TFT-Farbdisplay schafft eine SXGA-Auflösung von 1.400 x 1.050 Pixel. Die Video-Editing-Software Adobe Premiere ist bereits vorinstalliert. Das GR114SK kostet rund 4.100 Euro.

Die Midrange-Version Vaio GR114MK taktet mit 933 MHz-M und verfügt über 20 GB Festplatten- und 128 MB Arbeitsspeicher. Wie sein großer Bruder Vaio GR114SK verfügt auch dieses Modell über ein kombiniertes DVD-ROM/CD-RW-Laufwerk. Das Einsteiger-Gerät Vaio GR114EK verfügt über einen 866 MHz Mobile Intel Pentium III Prozessor-M, 15 GB Harddisk und 128 MB RAM.