Handheld-Preiskrieg geht weiter
Der Preiskrieg auf dem Handheld-Markt geht weiter. Jetzt hat Handspring in Deutschland auf Grund der gesunkenen Nachfrage erneut die Preise für drei seiner Visor-Modelle gesenkt.
Beim Platinum ist dies bereits die zweite Preissenkung innerhalb von drei Monaten. Wie berichtet, hatte Handspring den PDA erst Ende Mai um 50 Euro verbilligt.
Wie das Unternehmen mitteilte, kostet das Topmodell Visor Edge mit rund 425 um 75 Euro weniger als bisher. Für den Visor Deluxe und den Visor Platinum müssen die Käufer jeweils 50 Euro weniger auf den Tisch legen. Ersterer kostet jetzt nur noch 225, letzterer nur noch 300 Euro.
Handheld-Preise im SinkflugWeltweiter Preiskrieg
Auch die Kunden in den USA dürfen sich auf günstigere Visor-PDAs freuen. Der Visor Edge kostet dort statt 400 nur noch 300 USD, der Platinum statt 250 nur noch 200 USD und der Deluxe statt 200 nur noch 170 USD. In den USA hat Handspring zusätzlich noch den Preis des Visor Solo um 20 auf 130 USD gesenkt.
Das Unternehmen verschärft dadurch den Druck auf PDA-Marktführer Palm, dessen PDA m500 jetzt um 75 Euro teurer ist als der schnellere Visor Edge.
Neue Modelle
Gerüchten zufolge bahnt Handspring mit den Preissenkungen auch zwei neuen Produkten den Weg.
Demnach will Handspring in Kürze Nachfolgemodelle für den Visor Deluxe und den Visor Platinum auf den Markt bringen. Der Platinum-Nachfolger soll 16 MByte RAM und eine 45-MHz-CPU haben.
Damit würde Handspring neue Maßstäbe setzen. Derzeit liegt die Höchstgrenze bei Palm-OS-PDAs bei 8 MByte RAM und 33 MHz.
Eine deutsche Handspring-Sprecherin bestätigte, dass im Herbst zwei neue PDAs auf den Markt kommen. Genauere Angaben waren ihr allerdings nicht zu entlocken.
