09.08.2001

JAPAN

Internet-Kriminalität stark gestiegen

Die Internet-Kriminalität hat sich in Japan nach Polizeiangaben im ersten Halbjahr 2001 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mehr als verdoppelt.

Vor allem die übers Internet arrangierte illegale Prostitution und Überweisungsbetrug hätten zugenommen und die Zahl der Internet-Straftaten um knapp 60 Prozent auf 319 steigen lassen, teilte die Polizeibehörde am Donnerstag mit.

Juristisch schwer zu fassen

Betrug bei Online-Überweisungen sei 53 Mal erfasst worden und habe sich damit mehr als verdoppelt, zitierte die Nachrichtenagentur Kyodo die Polizeibehörde.

Überwiegend seien dabei Internet-Auktionen betroffen gewesen. 55 Mal habe es Fälle von Kinderpornografie gegeben. Nur in insgesamt 17 Fällen seien jedoch Ermittlungen eingeleitet worden, da High-Tech-Kriminalität juristisch schwer zu fassen sei, meldete Kyodo.