3G buhlt um deutsche Lizenzhalter
Das Mobilfunk-Konsortium 3G hat nach Angaben des spanischen Teilhabers Telefonica Moviles eine vorläufige Überkunft mit einem nicht-genannten deutschen UMTS-Lizenzhalter geschlossen, nach der beide ihre Netzinfrastruktur gemeinsam nutzen wollen.
Zudem solle UMTS möglicherweise für einen dritten Partner geöffnet werden.
Verringerung des Investitionsbedarfs
Das Konsortium 3G verspricht sich von den Kooperationen eine
Verringerung des Investitionsbedarfs in den kommenden zehn Jahren
auf 2,4 Milliarden Euro statt geplanter 6,2 Milliarden.
Milliardenverluste durch UMTS1,4 Mill. Euro weniger Verlust
Telefonica Moviles verringerte zudem die Verlust-Prognosen bis 2006 auf 2,0 Milliarden Euro von zuvor 3,4 Milliarden Euro.
Moviles-Chef Luis Lada und Finanzchef Ernesto Lopez Mozo gaben den Namen des Vertragspartner nicht preis, sagten aber, dass solche Übereinkünfte zwischen Unternehmen mit ähnlichen Frequenzbereichen am effizientesten seien.
Abkommen mit Deutsche Telekom
Bereits vergangene Woche hatte 3G, zu dem auch die finnische
Sonera gehört, mit der Deutschen Telekom ein Abkommen über die
Nutzung des Telekom-Netztes für seine künftigen UMTS-Kunden
geschlossen.
Sonera erwägt Ausstieg aus UMTS in Norwegen
