Handys jetzt amtlich Wegwerfprodukte
Die Zeitschrift "Konsument" hat 16 Provider-Shops, Händler und Servicestellen bzw. Fachwerkstätten im Raum Wien mit defekten Mobiltelefonen [Wasserschaden] aufgesucht.
Durch die subventionierten Verkaufspreise sind Reparaturen allerdings oft teurer als ein Neukauf, so das Magazin in einer Aussendung.
Damit sind Handys jetzt auch quasi amtlich Wegwerfprodukte - die meisten Konsumenten wussten das aber eigentlich schon vor dem Test.
Bei Anspruch auf Garantie und wenn es sich nicht um einen Wasserschaden handelt, tauschen einige Firmen das kaputte Handy gegen ein neues aus.
Handy-Schrottlawine über ÖsterreichKosten jenseits der Neuanschaffung
Bei der Übergabe zur Reparatur verschwiegen die Tester die Ursache für den Defekt.
Grundsätzlich waren die Provider-Shops und Händler bereit, die Geräte zur Reparatur [Kosten: 1.500 bis 3.000 ATS] in die Fachwerkstätten der jeweiligen Handy-Marken einzuschicken.
Dadurch haben sich jedoch Wartezeiten von zwei bis drei Wochen ergeben. Im Gegensatz dazu lag die voraussichtliche Reparaturdauer bei den Fachwerkstätten zwischen 15 Minuten und fünf Werktagen.
