25.07.2001

KONSUMENT

Handys jetzt amtlich Wegwerfprodukte

Die Zeitschrift "Konsument" hat 16 Provider-Shops, Händler und Servicestellen bzw. Fachwerkstätten im Raum Wien mit defekten Mobiltelefonen [Wasserschaden] aufgesucht.

Durch die subventionierten Verkaufspreise sind Reparaturen allerdings oft teurer als ein Neukauf, so das Magazin in einer Aussendung.

Damit sind Handys jetzt auch quasi amtlich Wegwerfprodukte - die meisten Konsumenten wussten das aber eigentlich schon vor dem Test.

Kosten jenseits der Neuanschaffung

Bei der Übergabe zur Reparatur verschwiegen die Tester die Ursache für den Defekt.

Grundsätzlich waren die Provider-Shops und Händler bereit, die Geräte zur Reparatur [Kosten: 1.500 bis 3.000 ATS] in die Fachwerkstätten der jeweiligen Handy-Marken einzuschicken.

Dadurch haben sich jedoch Wartezeiten von zwei bis drei Wochen ergeben. Im Gegensatz dazu lag die voraussichtliche Reparaturdauer bei den Fachwerkstätten zwischen 15 Minuten und fünf Werktagen.