16.07.2001

WIE JETZT

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UMTS "nichts bahnbrechend Neues"

Während die gesamte Mobilfunkbranche seit geraumer Zeit fieberhaft auf der Suche nach der mobilen "Killer-Anwendung" ist, welche die exorbitanten Anlaufkosten für die UMTS-Netze wieder einspielen könnte, übt sich der UMTS-Beauftragte von T-Mobil [Deutsche Telekom], Edwin Fischer, in Gelassenheit:

Mit UMTS komme "nichts bahnbrechend Neues", sagte er am Wochenende. "Es werden in erster Linie Weiterentwicklungen der bis dahin bereits im GSM- und GPRS-Netz verfügbaren Dienste mit mehr Leistung und Komfort sein."

Erstklassig kostet

Für die UMTS-Service-Angebote von T-Mobil sollen die Nutzer zudem bezahlen: "Der Kunde wird für einen Teil der Inhalte zahlen müssen, diese Tendenz erleben wir ja heute schon im Internet", sagte Fischer.

Ein Teil des Angebots werde nach dem Prinzip "erst ausprobieren, dann für weitere Nutzung zahlen" zunächst kostenlos sein. Als Folge der schrittweisen Gebühreneinführung rechnet Fischer mit steigenden Ansprüchen der Kunden: "Der entscheidende Punkt ist dann natürlich, dass die Inhalte auch erstklassig und aktuell sein müssen."