06.04.2001

PENG

Bildquelle: s&w

Amtliche Suche nach mobiler Killer-Anwendung

Die aktuelle Krise der Telekom-Unternehmen ist vor allem auf die hohen Investitionskosten in die mobilen Netze der Zukunft [UMTS] zurückzuführen - und darauf, dass bisher völlig unklar ist, wie die teils existenzbedrohlichen Schulden wieder hereingespielt werden sollen.

Das deutsche Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie will jetzt die Fahndung nach der dringend gesuchten mobilen Killer-Anwendung mit einer Untersuchung quasi amtlich klären.

Mobil erfahrene KMUs

Laut dem Ministerium ist ein breites Spektrum von Anwendungen und Content-Angeboten, die auf unterschiedlichste Kundenbedürfnisse zugeschnitten sind, entscheidend für den wirtschaftlichen Erfolg zukünftiger Mobilnetze. Diese Dienstleistungen werden demnach "wesentlich von kleinen und mittelständischen Unternehmen erbracht".

Im Gegensatz zu vielen anderen Studien stehen bei der Untersuchung zur amtlichen Killer-Anwendung deshalb nicht die "Global Players" im Mittelpunkt, sondern "das Wissen, die Erfahrungen und die Markteinschätzungen kleiner und mittelständischer Content-Anbieter und Multimedia-Agenturen".