12.07.2001

ON DIT

Bildquelle: fuzo

YLine dementiert Interesse an lion.cc

Vehement dementiert hat das börsennotierte Wiener Softwareunternehmen YLine das in der Branche kolportierte Interesse an der Libro-Internet-Tochter lion.cc: "Wir sind weder alleine noch in einem Konsortium noch über unsere Tochter Primus Online an lion.cc interessiert. lion.cc ohne Libro ist für uns uninteressant", betonte YLine-Pressesprecher Willi Berner am Donnerstag gegenüber der APA.

Primus Online steht zu 49 Prozent in Besitz der YLine, der Rest wird von der deutschen Metro gehalten.

Spekulationen über lion.cc-Konkurs

In der Branche wird gemunkelt, dass lion.cc am Montag Konkurs anmelden werde, da bis dato noch kein Käufer für die Internet-Tochter der im Ausgleich befindlichen Libro gefunden sei.

Andere Branchenkenner gehen hingegen davon aus, dass das Thema lion.cc noch bei der Libro-Gläubigerbeiratssitzung am kommenden Dienstag, 17. Juli, zur Sprache kommen werde und dass sich eine Entscheidung über lion.cc noch bis Freitag nächster Woche hinziehen könnte.