Bill Gates und der Papst als Internet-Sheriffs
Die Mehrheit der US-Amerikaner hat sich in einer Umfrage für eine Kontrolle des Internets ausgesprochen.
Mehr als die Hälfte der Befragten fühlen sich im Internet weniger sicher als im "richtigen" Leben und befürworteten deshalb eine solche Kontrolle, heißt es in einer Studie der gemeinnützigen Merkle Foundation.
60 Prozent der Befragten sprachen sich dafür aus, dass Unternehmen oder gemeinnützige Organisationen die Regulierung des Internets übernehmen. Als Kandidaten für eine mögliche Web-Regierung wurden auch der Microsoft-Gründer Bill Gates und Papst Johannes Paul II. genannt.
Die Studie basiert auf mehreren Telefon- und Online-Umfragen sowie auf ausführlichen Interviews mit ausgewählten Bevölkerungsgruppen. Auch
zwei von drei Österreichern fürchten Internet.Überall Gewaltpornos
Trotz ihrer Bedenken hatten die meisten Befragten eine positive Einstellung zum Internet. 63 Prozent aller Befragten und 83 Prozent der Internet-Nutzer sagten, sie hätten eine gute Meinung vom Internet.
47 Prozent aller Befragten sagten dagegen, das Internet mache ihnen eher Sorgen - vor allem wegen der dort verbreiteten Pornografie und Gewalt sowie wegen mangelnder Privatsphäre für die Nutzer.
