109 reuige Softwarepiraten in OÖ
Die vor gut einem Monat in Oberösterreich gestartete "Jagd auf Softwarepiraten" in der Wirtschaft der Interessengemeinschaft "Business Software Alliance" [BSA] hat zumindest aus der Sicht der EDV-Hersteller Erfolg gebracht.
109 Firmen nützten die eingeräumte "Schonfrist" und zahlten nachträglich die Lizenzgebühren für ihre Software. Mehrere Millionen ATS an Lizenzgebühren sind laut BSA nachbezahlt worden.
"Die 109 Firmen sind allerdings nur die Spitze des Eisberges, es sind nur jene, die sich bei uns gemeldet haben. Viele andere werden einfach die Lizenzen gezahlt haben, ohne mit BSA in Kontakt zu treten", kommentierte BSA-Sprecher Georg Herrnleben die Lage.
"Feldzug" gegen Raubkopien in ÖsterreichSchwarze Schafe
Geblieben sind laut Herrnleben in Oberösterreich rund 20 Firmen, bei denen es konkrete Hinweise gibt, dass Raubkopien verwendet werden:
"Diese Firmen haben die Chance der Schonfrist nicht genutzt, jetzt werden von uns die Sicherheitsbehörden und das Gericht eingeschaltet, denn die illegale Verwendung von Software ist ein klarer Fall von Diebstahl."
Die Kampagne in Oberösterreich sei, so Herrnleben, jedenfalls ein Erfolg gewesen. Man bereite ähnliche Aktionen mit "Schonfrist" und anschließenden gerichtlichen Schritten auch für andere Bundesländer vor. "Wo genau, das will ich derzeit aus taktischen Gründen noch nicht sagen", so der BSA-Manager.
BSA
