Google geht an die Börse
Die Suchmaschine Google, durch minimalistisches Design und relativ akkurate Treffer, die auch vergleichsweise übersichtlich aufgelistet werden, seit ihrem Start zunehmend beliebt und erfolgreich, will an die Börse gehen.
Google benutzt einen Algorithmus namens GoogleScout, um Websites nach Wichtigkeit und Relevanz zu ordnen.
"Wir sind vor Jahren daraufgekommen, dass existierende Suchmaschinen mit dem gewaltigen Wachsen des Internet bald nicht mehr mitkommen werden", sagte Larry Page, Mitbegründer und CEO von Google zum offiziellen Start des Service 1999.
Nach einer langen Betatest-Phase ist Google im September 1999 offiziell online gegangen. Dem waren drei Jahre intensiver Forschungsarbeit am Computer Science Department der Stanford University vorausgegangen. Nach eigenen Angaben erledigt die Schmaschine derzeit täglich rund 100 Millionen Suchvorgänge.
Suchmaschine Google ist online250 Millionen USD
Die Google-Gründer Sergey Brin und Larry Page wollen ihr Unternehmen noch in diesem Jahr an die Börse bringen.
Unabhängige Analysten schätzen den Wert der Suchmaschine auf rund 250 Millionen USD. Für den IPO werden Gespräche mit Goldman Sachs, Morgan Stanley und Deutsche Bank geführt.
Google will nach eigenen Anagben noch in diesem Jahr den Break-Even erreichen, 2002 soll ein Gewinn von 50 Millionen USD erwirtschaftet werden.
Google erhält Einnahmen durch die Lizenzierung seiner Technologie und verschiedene Werbemodelle.
Google vermietet inzwischen KeywordsMehr Sites finden
Die Einnahmen aus dem Börsengang sollen offensichtlich für die Erweiterung der Kapazitäten und die Ausweitung der potentiell zu findenden Sites verwendet werden.
Selbst die besten Suchmaschinen wie Google oder Altavista kratzen derzeit nämlich lediglich an der Oberfläche des Netzes und indizieren gerade einmal 1,4 Milliarden Webseiten - also weniger als ein Prozent.
In der immer noch dominanten US-Hemisphäre des Netzes hat Google momentan einen Marktanteil von 11,9 Prozent.
Content-Lawine überrollt Suchmaschinen
