Steve Ballmer traf US-Vize Cheney
Microsoft-Konzernchef Steve Ballmer ist kurz vor dem mit Spannung erwarteten Berufungsurteil im Prozess gegen das größte Softwareunternehmen der Welt mit US-Vizepräsident Richard Cheney zusammengetroffen.
Wie US-Medien am Mittwoch unter Berufung auf das Weiße Haus berichteten, kam der Kartellprozess dabei nicht zur Sprache.
Präsidentenberater rieten von Treffen ab
Allerdings hatten Präsidentenberater von dem Treffen abgeraten,
berichtete das "Wall Street Journal". Bei dem Gespräch sei es um
Handels- und Steuerfragen gegangen.
Wall Street JournalUrteil in den nächsten Tagen
Das Treffen wurde deshalb als unangebracht betrachtet, weil Microsoft unter Umständen schon in Kürze mit der Regierung über einen außergerichtlichen Vergleich verhandeln muss.
Dies gilt als möglich, wenn das Berufungsgericht das Zerschlagungsurteil gegen Microsoft -wie von vielen Beobachtern erwartet - zumindest teilweise zurücknimmt.
Das Urteil wird in den nächsten Tagen erwartet.
Microsoft und die Monopolstellung
Microsoft hatte gegen das Zerschlagungsurteil Berufung eingelegt.
Richter Thomas Penfield Jackson befand im vergangenen Jahr,
Microsoft habe seine Monopolstellung auf dem Markt für
Betriebssysteme ausgenutzt, um seinem Browser zur Marktführerschaft
zu verhelfen.
Ein guter Tag vor Gericht für Microsoft
