19.06.2001

DA CAPO

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Komponieren mit dem Handheld

Anstatt einen kleinen Handheld-Computer mit Terminen und Adressen zu füttern, nutzt der amerikanische Jazz-Pianist und Komponist Mark Polishook seinen Palm zum Komponieren von Musik.

Ab Herbst dieses Jahres wird er mit Studierenden der Central Washington University in Ellensburg untersuchen, wie Vernetzung und Mobilität das Komponieren beeinflussen.

Stücke über IR austauschen

Für sein Projekt mit dem anspruchsvollen Titel "Handheld-Kompositionen: der Einsatz von PDAs für ein neues Konzept künstlerischer Praxis" hat Polishook Fördermittel von 10.000 USD [11.611 Euro] bekommen.

Mit dem passenden Zubehör könnte Studenten ihre Kreationen sofort anhören und weiter verändern. Oder mit der Arbeit von Kollegen kombinieren: Dazu könnten die Daten der Kompositionen über Infrarot von einem auf den anderen Palm geschickt und miteinander verbunden werden.

Polishook will mit seinem Projekt herausfinden, wie eine solche Zusammenarbeit einen künstlerischen Prozess beeinflusst, der bislang in stiller Abgeschiedenheit stattfand.