16.06.2001

SCHLAMM

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Becker wollte mehr Geld verbrennen

Boris Becker soll bereit gewesen sein, das insolvente Internet-Portal Sportgate neu zu finanzieren. Der dreimalige Wimbledon-Sieger habe seinen Anteil von 60 auf 80 bis 90 Prozent erhöhen wollen, berichtete die "Welt am Sonntag".

Darüber seien sich Becker-Berater Thomas Deissenberger sowie der Vorstands-Vorsitzende des Internet-Unternehmens Pixelpark, Paulus Neef, einig gewesen.

Erfolgloser Schacher

Unter Berufung auf Gesellschafter schreibt das Blatt, eine Übereinkunft sei an der Forderung eines Neef-Anwaltes gescheitert, der zwischen zwei und vier Millionen Euro gefordert habe. Beckers Vertreter hätten dagegen "deutlich weniger" geboten.

Neef solle außerdem rund 1,7 Millionen Euro in die Kapitalrücklage der Gesellschaft zahlen. Bislang habe Neef keinen nachweislich Interessierten vorgestellt, der für ihn diese Zahlung übernehmen könnte. Neef ist über die Pixelpark-Tochter Venture Park und als Privatperson an Sportgate beteiligt.