Yline expandiert in den Nahen Osten
Das börsennotierte Wiener Softwarehaus Yline will zehn bis 15 Millionen Euro [bis 206 Mio. ATS] in die Expansion in den Nahen Osten investieren.
In der zweiten Jahreshälfte soll zwischen Dubai und Kairo als Standort für ein neues Rechenzentrum entschieden werden, so Yline-Gründer und -Vorstandschef Werner Böhm.
Positiver Cash-Flow im 3. Quartal
Heuer will das Unternehmen 75 bis 80 Millionen Euro Umsatz
erwirtschaften und damit die Analystenerwartungen erfüllen. Im
zweiten Quartal 2001 soll ein positives Ergebnis vor Steuern und
Zinsen [EBIT], im 3. Quartal ein positiver Cash-Flow erreicht
werden.
Yline erhält KapitalspritzeYline in "Konsolidierungsphase"
Die Expansion im Nahen Osten soll über einen noch zu findenden Partner aus dem Telekom- oder Industriebereich laufen.
Der Nahe Osten sei ein Markt, der von IT-Technologie noch schwach besiedelt, für diese aber sehr aufgeschlossen sei, so Böhm.
Yline sei nun in einer "Konsolidierungsphase", in nächster Zukunft seien keine größeren Akquisitionen geplant, betonte Böhm.
Gescheiterte Fusion mit Beko
Vor einigen Monaten war die von Yline geplante Fusion mit dem
Softwarehaus Beko gescheitert. Im Vorjahr seien durchaus Übernahmen
möglich gewesen, jetzt habe sich die Marktlage verändert und der
zuvor ausgetrocknete Arbeitsmarkt entspannt.
Yline und Beko legen Rechtsstreit bei
