Laufende Nummern nur für die Qualität
Die Statistik Austria hat Kritik von SPÖ-Sicherheitssprecher Rudolf Parnigoni an der laufenden Nummer auf dem "Personenblatt" der Volkszählung zurückgewiesen.
Parnigoni argumentiert, mit der Nummer sei die genaue Identifikation der "gezählten" Personen möglich.
Laut Statistik Austria scheint die Nummer dagegen ausschließlich auf dem Personenblatt auf, das selbst keine Namensangabe enthält, "sodass keinerlei Gefahr hinsichtlich der Verletzung des Datenschutzes besteht".
Österreichs Datenschützer kritisieren die Volkszählung schon von Beginn an vehement. Die ARGE Daten spricht von einem "milliardenteuren Ritual zur Bürgerbelästigung" und schätzt, dass der volkswirtschaftliche Schaden rund sechs Milliarden ATS beträgt.
Volkszählung im Visier der DatenschützerQualitätssicherung
Die Nummeren dienen laut der Statistik Austria lediglich der Qualitätssicherung bei der Datenerfassung.
Das Personenblatt besteht aus zwei über eine Perforierung verbundene A4-Blätter, die zur computergestützten Auswertungen getrennt werden.
Die Nummer sei notwendig, um sicherzustellen, "dass beim Zusammenspiel der EDV-Informationen die richtigen 'Hälften' des Personenblattes zusammengefügt werden", argumentieren die Volkszähler.
