Japan plant vierte Mobilfunk-Generation
Die japanische Industrie arbeitet zusammen mit der Regierung an der vierten Mobilfunk-Generation.
Wie die führende Finanzzeitung "Nihon Keizai Shimbun" am Donnerstag berichtete, legte das Ministerium für Telekommunikation zusammen mit mehreren Telekomkonzernen des Landes bereits die grundlegenden Spezifikationen für die neue Technologie fest.
Unter den beteiligten Konzernen befänden sich Branchenführer NTT DoCoMo, KDDI und Japan Telecom.
10.000 Mal schneller als "i-Mode"
Die neue Technik ist der nächste Schritt nach der noch in der Entwicklung befindlichen dritten Mobilfunkgeneration und werde eine "Ultra-Hochgeschwindigkeits"-Kommunikation ermöglichen, die 10.000 Mal schneller als der momentane mobile "i-Mode"-Internet-Dienst von NTT DoCoMo sei.
NTT DoCoMo hat bereits Ende letzten Jahres mit der Übertragung von Videos über Mobiltelefon begonnen. "i-Mode"-Chef Keichi Enoko hatte dabei erklärt, nur kleinere "Appetithappen" von zehn bis 15 Sekunden anbieten zu wollen. Die Datenübertragung von längeren Videos solle auf günstigeren und technisch ausgereifteren Wegen [TV oder PC] erfolgen, so Enoko damals.
Start für Videos am HandyMit der vierten Mobilfunk-Generation könnten künftig hochaufgelöste Videos versendet und empfangen werden, hieß es.
Die vierte Mobilfunkgeneration werde den Schwerpunkt eher auf Dienste zur Datenübertragung wie das Internet als auf Mobilfunkfunktionen legen.
