Barde befürchtet "Big Brother pur"
Kritik an der Volkszählung hat der österreichische Popsänger Rainhard Fendrich geübt: "Es ist eine Impertinenz, unter dem Tarnmantel der Volkszählung das Volk auszuspionieren", sagte der Sänger und Schauspieler im Gespräch mit der APA.
"Wen geht es was an zu fragen, was ich studiert habe und welcher Religion ich angehöre? Das ist Big Brother pur."
Den Begriff "Haushaltsvorstand" hält Fendrich - genau wie die Grünen - für "überholt". In der eigenen Familie habe man diskutiert, wer das denn sein soll: "Ich wurde mit drei zu einer Stimme zum Haushaltsvorstand erkoren. Ich war dagegen."
Kirchen und Grüne im DatenclinchPapierflieger
Fendrich sagte weiter, er habe "mit dem Gedanken gespielt, was passieren würde, wenn ich aus den Volkszählungspapieren einen Flieger bastle", sagte der Musiker: "Sperren sie mich dann wirklich ein?"
Bei einem Nichtausfüllen der Papiere steht es im Ermessen der jeweiligen Gemeinde, ein Strafverfahren einzuleiten. Es drohen Höchststrafen von 30.000 Schilling oder sechs Wochen Haft.
Gestaffelte Strafen für Datenverweigerer
