Yahoo möchte solo bleiben
Yahoo hat seine Strategie der Unabhängigkeit unterstrichen und sieht die Risiken durch die konjunkturelle Abkühlung inzwischen gesunken.
Der scheidende Yahoo-Chef Tim Koogle bekräftigte am Freitag auf der im Internet übertragenen Hauptversammlung, dass sein Unternehmen derzeit kein Zusammengehen mit anderen anstrebe.
Never say never
"Wir haben keine entsprechenden Pläne", sagte er und fügte hinzu: "Wir sagen niemals nie, weil das nicht vernünftig wäre [...], aber im Augenblick habe wir nicht diese Absicht."
Auf die Frage nach den größten Sorgen des Managements sagte Finanzvorstand Susan Decker, sie sei heute weniger beunruhigt über die wirtschaftliche Lage als "noch vor einigen Wochen". Die wirkliche Herausforderung sei es, klarzumachen, dass Yahoo ein starkes Personal habe.
Yahoo"Poison Pill" gegen feindliche Übernahme
Bereits Anfang März hat Yahoo einen Aktionärsrechteplan angekündigt, mit dem sich das Unternehmen nach eigenen Angaben vor feindlichen Übernahmen schützen will.
Mit dem Vorhaben solle ausgeschlossen werden, dass jemand Kontrolle über Yahoo gewinne, ohne einen für alle Aktionäre fairen und zureichenden Preis sowie akzeptable Bedingungen anzubieten.
Yahoo rüstet gegen feindliche Übernahme
