26.04.2001

VIRENSCHUTZ, Mit Links zu den letzten 50 Fuzo-Storys über Virus, Wurm & Co.

Bildquelle: PhotoDisc

Frühwarnsystem für Österreich

Auslöser für das Vorhaben, ein landesweites Frühwarnsystem gegen Würmer, Viren, so genannte DDOS-Attacken und andere unangenehme Begleiterscheinungen der Vernetzung aufzubauen, sei klarerweise die Wirkung von ILOVEYOU gewesen, sagte Otto Hellwig, Leiter der EDV im Bundeskanzleramt.

Die daraus resultierende Erkenntnis, dass eine engere Zusammenarbeit aller staatlichen Stellen mit den maßgeblichen privaten Netzbetreibern im Interesse beider Seiten sei, habe im Juni 2000 zum ersten Meeting in Sachen Warnsystem geführt.

Längere Verhandlungen

Bei so vielen Beteiligten bedurfte es längerer Verhandlungen, doch mittlerweile herrsche Einigkeit auf beiden Seiten, dass diese "Public Private Partnership" Kooperation auf gleicher, nämlich ziviler Ebene bedeute.

Statt überdimensionierter Verordnungen gebe es

"klar abgegrenzte Zielvorstellungen" sowie einen Stufenplan, der mit einem offenen Informationsystem beginne, so Hellwig weiter.

Weniger offiziell

Von einer weniger offiziellen Stelle war zu erfahren, dass ein Gutteil der Verzögerungen im Aufbau des Projekts auf allzu große Vorsicht einiger Netzbetreiber gegenüber dem so genannten freien Fluss von Informationen zurückzuführen ist.

Man fürchte, den Mitbewerbern zu tiefe Einblicke in die eigenen Netze und damit auch in deren Schwachstellen zu gewähren.