Intel verzögert die 300-mm-Wafer
Intels erste Fabrik für Wafer mit 300 Millimeter Durchmesser wird erst 2003 den Betrieb aufnehmen.
Geplant war der Produktionsstart für 2002, wegen sinkender Zuwachsraten im Halbleitergeschäft musste Intel seine Pläne jetzt ändern.
Die bereits laufende Fabrik 24
im irischen Leixlip wird erst 2003 auf 300-mm-Wafer umgestellt.
Dann allerdings mit 0,10 Mikron Strukturbreite - bisher laufen dort
Pentium-III-Prozessoren mit 0,18 Mikron [Coppermine] vom Band.
Intel stellt neuen 64-Bit-Prozessor vorProzessor mit drei GHz erst 2003
Bisher sind bei Intel noch 200-mm-Wafer üblich, auf die nur etwa halb so viele Chips passen wie bei 300 Millimeter großen Siliziumscheiben.
Laut Intel steige der Bedarf für 0,18-Mikron-CPUs nicht mehr so weit, dass man die Fabrik 24 noch umstellen müsste. Daher soll sie nun gleich mit 0,10 Mikron arbeiten, wenn die 300-mm-Wafer eingeführt werden.
Welche CPUs damit dann hergestellt werden, lässt Raum für Spekulationen. Wenn die Fabrik 24 den Desktop-Prozessoren treu bleibt, wäre 2003 eine neue Version des Pentium 4 mit bis zu drei GHz aus Irland zu erwarten.
Intel in der Krise
Die Krise der Internet-Branche hat jetzt auch den
Chip-Marktführer Intel erreicht: Das Unternehmen korrigierte am
Donnerstagabend seine Umsatzerwartung für das erste Quartal um 25
Prozent nach unten und will jetzt die Zahl seiner weltweit 87.000
Arbeitsplätze bis zum Jahresende um 5.000 verringern.
Dot.com-Krise erfasst auch Blue Chips
