Neue ATI-Radeon für zwei Monitore
Der erste echte Konkurrent für Nvidias GeForce2 MX ist fertig: ATI bringt jetzt Grafikkarten mit dem 3D-Chip Radeon VE in den Handel. Gespart wurde an Textur-Pipelines und T&L, für 1.900 ATS ist aber Support für zwei Displays zu haben.
Der auf der letzten Comdex angekündigte Chip verfügt anders als der Radeon statt über zwei nur über eine Textur-Pipeline. Weiterer Unterschied: Der Radeon VE beherrscht kein T&L [Transformation & Lightning] per Hardware.
Er wird damit also deutlich langsamer sein als der Radeon-Chip, der bei manchen Tests sogar GeForce2-Karten, jedoch keine GeForce3-Karten schlägt.
GeForce3: Schnellster Grafikchip auf dem MarktUnterstützung für Dual-Head-Display
Die erste VE-Grafikkarte namens Radeon VE ist mit 32-MB-DDR-SDRAM bestückt, die wie der 3D-Chip mit 183 MHz [366 MHz DDR] laufen.
Dafür sind 1.900 ATS gefordert, was die Radeon VE gut 1.400 ATS billiger macht als die Retail-Version der Radeon-Karte mit 32 MB DDR-Speicher.
Preislich liegt der Radeon VE damit auf dem Niveau von Markenkarten mit Nvidias GeForce2 MX. Wie diese Modelle verfügt ATIs Produkt über Unterstützung für zwei Displays. Neben einem herkömmlichen Monitor können noch ein DVI-Gerät, ein weiterer Monitor oder ein Fernseher angeschlossen werden.
Laut Hersteller ATI ist die Karte ab 9. März in Fachgeschäften erhältlich.
Die Nobel-Grafikkarte der Konkurrenz
Asus hat in Taiwan die ersten beiden Grafikkarten mit dem neuen
GeForce-3-Chip von Nvidia vorgestellt. Laut Asus soll die
V8200er-Serie vor allem im 3D-Grafikbereiche die Vorgängermodelle
"bei weitem" übertreffen und realitätsnahe 3D-Effekte in Echtzeit
ermöglichen.
Asus V8200 mit GeForce-3-Chip
