07.02.2001

AMTLICH

Bildquelle: FuZo

Debatte um IT-Gastarbeiter beendet

Parallel zur Warnung des Präsidenten der EU-Kommission, Romano Prodi, dass der IT-Fachkräftemangel den europäischen Wohlstand gefährde, hat der Hauptausschuss des Nationalrats Mittwochnachmittag die Debatte um zusätzliche ausländische IT-Fachkräfte beendet.

Es wird keine höhere Zuwanderungsquote geben. Die Quoten werden pro Bundesland für IT-Kräfte zwar erhöht - aber durch Umschichtungen kompensiert.

Beschlossen wurde die Niederlassungsverordnung mit den Stimmen der Koalitionsparteien.

Besondere Bedürfnisse der Landwirtschaft

Die besonderen Bedürfnisse der Land- und Forstwirtschaft werden durch die Neuschaffung einer Quote für Erntehelfer berücksichtigt, die mit 7.000 festgelegt wird. Weiters steht 8.000 Saisonarbeitern der Weg nach Österreich frei.

Insgesamt ist - laut Parlamentskorrespondenz - eine Zuwanderung von 8.518 Personen vorgesehen - höchstens 8.338 quotenpflichtige Niederlassungsbewilligungen und 180 quotenpflichtige Aufenthaltserlaubnisse.

Eine Erhöhung der Quote wird neben Umschichtungen auch dadurch vermieden, dass ein Programm für unmündige Minderjährige ausläuft und das Sonderprogramm für Kosovo-Flüchtlinge obsolet geworden ist.