01.02.2001

LINUXWORLD

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Linux-Innovationen von IBM, Dell, Oracle, HP

Dell, weltgrößter Direktanbieter von Heimcomputern, und Oracle, zweitgrößter Software-Hersteller, wollen Intel-basierte Linux-Server mit Oracle-Software kombinieren.

Dell wird die Server mit Oracles 9i-Datenbank und Linux ausliefern. Alternativ dazu kann sich der Käufer für Oracles 9i-Applikationsserver entscheiden.

Beide Unternehmen gaben bekannt, zusätzlich ein Linux-Center für Kunden und Interessierte eröffnen zu wollen. Hauptaufgabe des Zentrums wird das Testen von Anwendungen mit Dells Linux-Server werden.

Linux mit Schwächen im Multi-Prozessor-Bereich

Laut IBM soll LAE dafür sorgen, dass alle auf Intel-Plattformen kompilierten Linux-Applikationen mit dem eingesetzten UNIX-Derivat PTX zurechtkommen. Linux zeige in Verbindung mit Multi-Prozessor-Systemen noch Schwächen und wird nicht eingesetzt, so IBM.

Neben der Erweiterung der Linux-kompatiblen Server-Linie kündigte IBM eine Investition von 300 Millionen Dollar in den weltweiten Linux-Support an.

Dieser soll Unterstützung beim Wechsel zu Linux als auch Hilfe beim Einrichten von Linux-Clustern beinhalten. Damit beläuft sich IBMs finanzieller Gesamtaufwand für Linux-Support und Entwicklung auf 1,3 Milliarden USD.