26.01.2001

FORTSCHRITT

IT-Größen eröffnen Linux-Labor

Die IT-Industrie investiert weiter in Linux: Das neu eröffnete, unabhängige "Open Source Development Lab" [OSDL] in Portland, Oregon, bietet Linux-Entwicklern den Zugang zu Hochleistungs-Hardware und mehr als fünf Terabyte Speicherplatz.

Sponsoren wie HP, IBM und Intel wollen damit den Einsatz von Linux in Unternehmen fördern.

Nicht im Boot sitzen Microsoft und Sun, die das Open-Source-Betriebssystem bekanntlich skeptisch beäugen.

Server-Ressourcen

Laut OSDL-Direktor Tim Witham, einem früheren Intel-Mitarbeiter, steht das Labor jedem Linux-Programmierer zur Verfügung. "Wir bieten Server-Ressourcen, die sich ein einzelner Entwickler selbst nicht leisten kann", sagte er. Witham erhofft sich dadurch einen Schub für die Weiterentwicklung von Linux.

Eines der ersten OSDL-Projekte ist die Anpassung von Linux für Server mit bis zu 16 CPUs sowie 64-Bit-Prozessoren.

Das System wird damit auch mit Intels kommendem 64-Bit-Prozessor Itanium arbeiten. Zum anderen will das Labor das Linux-TCP/IP der Instant-Messaging-Software Jabber erweitern, damit künftig über 64.000 Anwender statt bisher 20.000 den IM gleichzeitig benutzen können.