Vergleich zwischen bwin und Omnia
Streit über Zulassung auf Glücksspielmarkt
Der Streit zwischen den beiden Glücksspielanbietern bwin und Omnia Communication-Centers ist mit einem Vergleich beendet worden.
Bwin und Omnia sowie Gert Schmidt haben in der Tagsatzung am 4. September vor dem Handelsgericht Wien einen Vergleich geschlossen, teilte Omnia am Dienstag mit.
Omnia und Schmidt verpflichten sich demnach ab sofort im geschäftlichen Verkehr zu Zwecken des Wettbewerbs, die wahrheitswidrige Behauptung zu unterlassen, mit dem von Omnia beantragten Versäumungsurteil werde bwin International verboten, weiterhin Glücksspiele ohne Konzession in Österreich anzubieten.
Damit sei "endlich der gesetzmäßige Zustand hergestellt" und bwin werde sich wie jeder andere um eine Konzession nach dem österreichischen Glücksspielgesetz bemühen, so Omnia.
Die Wiener PR-Agentur und Online-Gaming-Firma Omnia hatte im März 2007 eine Klage auf Unterlassung der Veranstaltung von Online-Glücksspielen für den österreichischen Markt gegen bwin International mit Sitz in Gibraltar und deren österreichische Muttergesellschaft eingebracht. Bwin hatte darauf mit einer Gegenklage reagiert.
(APA)
