Siemens: Einigung über Jobabbau

kündigungen
22.07.2008

Gewerkschaft und Betriebsrat stimmen zu

Siemens und die IG Metall haben sich im Streit um den geplanten Stellenabbau im Konzern aufeinander zubewegt.

Vertreter der Gewerkschaft, des Gesamtbetriebsrats [GBR] und der Unternehmensleitung hätten sich auf Grundlagen für das weitere Vorgehen geeinigt, teilte die IG Metall am Dienstag in Frankfurt mit und bestätigte damit einen Bericht der "Süddeutschen Zeitung" [Mittwoch].

Kernpunkte seien der Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen sowie auf die Schließung oder Verlagerung von Standorten bis Ende September 2010. Außerdem soll der der Bereich Industrie Montage Services [SIMS] nicht wie geplant verkauft werden, sondern im Unternehmen bleiben.

Der Technologiekonzern Siemens will weltweit 16.750 Stellen abbauen. In Österreich sollen 500 Arbeitsplätze wegfallen, in Deutschland sind 5.250 Jobs betroffen, wie das Unternehmen vor wenigen Wochen mitteilte.

(dpa)