Eee-PC-Verkäufe enttäuschen Asus
Acer bietet Aspire One Mobilfunkern an
Wie die taiwanesische "Digitimes" am Donnerstag gemeldet hat, ist der Eee-PC-Hersteller Asus mit dem Absatz seiner Mini-Notebooks leicht unzufrieden. Statt der angepeilten zwei Millionen seien "nur" 1,7 Millionen der verschiedenen Varianten des Kleinrechners weltweit verkauft worden.
Asus will 2008 insgesamt fünf Millionen Eee PCs verkaufen und wirft zu diesem Zweck auch immer neue Gerätegenerationen auf den Markt.
Acer holt auf
Konkurrent Acer ist dagegen mit dem Absatz seines Mini-Notebooks Aspire One zufrieden. Die ersten 5.000 Stück der Linux-Variante des Geräts seien bereits verkauft, so Scott Lin, der Chef von Acer Taiwan zur "Digitimes". Von der Windows-XP-Variante des Geräts will er 15.000 Stück pro Tag verkaufen - bis Ende des Jahres will er fünf bis sieben Millionen dieser Kleinrechner abgesetzt haben.
Die XP-Version des Aspire One, die Ende Juli auf den Markt kommen werde, wird eine 120-GB-Festplatte und einen Akku mit sechs Zellen haben, bei einem angepeilten Verkaufspreis von umgerechnet rund 550 US-Dollar. Acer will auch schon Allianzen mit verschiedenen europäischen Mobilfunkern geschlossen haben, die das UMTS-fähige Gerät mit 3G-Verträgen bündeln wollen.
Laut Schätzungen von Intel sollen in den kommenden vier Jahren weltweit mindestens 47 Millionen Mini-Notebooks verkauft werden. Asustek-Chef Jerry Shen hat diese Erwartungen leicht gebremst. Wegen der schlechten Verfügbarkeit von Intels Prozessor Atom, der die neueste Generation der Mini-Notebooks antreibt, würden alle Anbieter zusammen maximal 10 Millionen Geräte pro Jahr absetzen können.
