Asus will 2008 fünf Mio. Eee PCs verkaufen
Die starke Nachfrage nach dem Mini-Notebook Eee PC hat dem taiwanesischen Hersteller Asus im ersten Quartal ein Gewinnplus beschert.
Asustek gab am Mittwoch ein Gewinnplus von sieben Prozent auf rund 237 Mio. Dollar für das erste Quartal 2008 bekannt und erwartet auch für das laufende Quartal gute Geschäfte.
1,3 bis 1,4 Mio. Asus-gebrandete Notebooks sollen bis Ende Juni abgesetzt werden, um bis zu acht Prozent mehr als im ersten Quartal.
Für den Eee PC prognostizierte der Hersteller mit 1,2 bis 1,3 Mio. Stück um bis zu 80 Prozent mehr Absatz. Im Gesamtjahr sollen fünf Millionen Eee PCs verkauft werden.
Mini-Notebooks boomen
Der Kompaktrechner, der kaum größer als ein A5-Blatt ist und damit in fast jede Tasche passt, war in Europa seit dem Marktstart quasi ausverkauft. Asus kündigte auf der CeBIT bereits die nächste Generation an mit größerem Display und mehr Festspeicher.
Immer mehr Hersteller wollen vom Boom der Mini-Notebooks profitieren und stellen entsprechende Geräte vor.
"Wir waren der Meinung, dass auch der PC-Markt etwas so Einfaches wie Nintendos Spielekonsole Wii braucht", erklärte der Asus-Chef und "Vater des Eee PC", Jerry Shen, auf der CeBIT im Gespräch mit ORF.at die Idee hinter dem Kleinstrechner.
(Reuters)
