500 Autokäufer online geprellt
Die Staatsanwaltschaft Kiel ist nach eigenen Angaben auf einen der deutschlandweit größten Betrugsfälle im Autohandel gestoßen.
Dabei seien in den ersten zehn Monaten dieses Jahres mindestens 500 Autokäufer geprellt worden, so Oberstaatsanwalt Uwe Wick. Der Schaden liege bei etwa fünf Millionen Euro, wobei jeden Tag neue Strafanzeigen aus ganz Deutschland eingingen.
Die Käufer hatten Anzahlungen für die bestellten Neuwagen geleistet beziehungsweise die komplette Kaufsumme überwiesen, ohne das bestellte Auto jemals zu bekommen.
Das tatverdächtige Ehepaar aus Flensburg sitzt laut Wick seit November wegen gewerbsmäßigen Betrugs in U-Haft. Der 64-Jährige und seine 66 Jahre alte Ehefrau waren zunächst nach Dänemark geflohen, wurden von der dortigen Polizei aber festgenommen und ausgeliefert.
Wagen billig angeboten
Die beiden sollen als Verantwortliche der Firmen IMS Makler in
Flensburg und WTN Cartrading Network in Flensburg und Detmold die
Wagen im Internet bis zu 25 Prozent unter Listenpreis angeboten
haben.
Kleine Steuertricks, adieu
