Digicams sind gefragt wie noch nie
Weltweit dürften heuer rund 100 Millionen digitale Kameras verkauft worden sein, berichtete die Gesellschaft für Konsumforschung [GfK] am Dienstag in Nürnberg.
"Damit erreicht der Markt der digitalen Fotografie ein Volumen, das der analoge Markt in seinen besten Zeiten nicht erreicht hat."
Auch die wachsende Verbreitung von Fotohandys hat nach GfK-Erkenntnissen den Boom bei Digitalkameras nicht gebremst.
Derzeit würden zwar acht Mal so viele Fotohandys wie Digitalkameras verkauft. "Dennoch stört dieser Marktanteil die Nachfrage nach Digitalkameras nur peripher", stellten die Nürnberger Konsumforscher fest.
Kamerahandys für Digicams keine GefahrFotoprints noch die Ausnahme
Trotz des Digital-Booms gingen in diesem Jahr immer noch rund 30 Millionen analoge Kameras über den Ladentisch.
Ein noch unausgeschöpftes Geschäftsfeld ist nach GfK-Einschätzung der Ausdruck elektronischer Fotos. Bisher würden nur von einem Bruchteil der digitalen Bilder auch Prints erstellt.
Der Rest sei auf Chips, Computerfestplatten oder anderen digitalen Medien gespeichert. Derzeit werde die eine Hälfte der ausgedruckten Fotos auf heimischen Computer-Druckern erstellt, die andere Hälfte an Kiosksystemen im Fotohandel.
Ein Teil der Nutzer bestelle Abzüge bei entsprechenden Anbietern im Internet. Spezielle Fotodrucker gebe es bisher nur in wenigen Haushalten.
