01.12.2005

2004

E-Commerce weiter in der Warteschlange

2004 haben hochgerechnet rund 6.400 Unternehmen [21 Prozent aller Unternehmen mit mehr als neun Mitarbeitern] zumindest ein Prozent ihrer Beschaffung online durchgeführt.

Ein Fünftel davon bezog Waren und Dienstleistungen über B2B-Internet-Marktplätze [Business-to-Business].

Das geht aus einer Umfrage der Statistik Austria hervor, die unter dem Titel "E-Commerce 2004/2005" veröffentlicht wurde.

In den letzten Jahren ist der Anteil der Unternehmen, die das Internet in relevantem Ausmaß genutzt haben, nahezu gleich geblieben: Von 2002 auf 2004 stieg der Prozentsatz der Internet-Einkäufer von 19 auf 21 Prozent.

2,9 Mrd. Euro Umsatz 2004

Insgesamt wurden im Jahr 2004 Waren und Dienstleistungen im Wert von 2,9 Mrd. Euro über das Internet verkauft, das war ein Prozent aller Umsätze. Im Vergleich zu den Vorjahren ist dieser Prozentsatz stabil geblieben [2003: 0,9 Prozent, 2002: 0,8 Prozent].

Die Umsätze über Internet waren bei Unternehmen mit zehn bis 49 Beschäftigten und bei Unternehmen mit 50 bis 249 Beschäftigten grundsätzlich niedriger als bei Unternehmen mit 250 und mehr Beschäftigten. Die Großunternehmen haben im Jahr 2004 hochgerechnet rund 1,3 Mrd. Euro über diesen Vertriebsweg erwirtschaftet.

72 Prozent der gesamten Verkäufe über Internet wurden im Jahr 2004 mit anderen Unternehmen [B2B-Kunden] abgewickelt und 28 Prozent der gesamten Internet-Verkäufe mit privaten Haushalten [B2C-Kunden].