600.000 Smart Cards für ORF Digital
Anfang November 2005 wurde beim Kundendienst ORF Digital die 600.000. Smart Card angemeldet.
Bis dahin hatten rund 470.000 österreichische Haushalte die digitalen Programme, das entspricht etwa 15 Prozent der österreichischen TV-Haushalte. Im Durchschnitt besitzt jeder vierte ORF-Digital-Haushalt auch ein digitales Zweitgerät, weshalb die Zahlen von Smart Cards und Haushalten differieren.
ORF Digital startete im August 2000 mit einer Verschlüsselung auf Basis von Betacrypt. Wirklich zulegen konnte die Sat-Plattform erst mit der Einführung des Verschlüsselungssystems Cryptoworks [Philips]. Damit ging die starke Verbreitung der für Cryptoworks tauglichen Endgeräte und eine deutliche Verbilligung der Set-Top-Boxen einher.
Verschlüsselt, unverschlüsselt
Nach dem Umstieg auf Cryptoworks [Frühjahr 2003] hat sich bis Ende Oktober 2005 die Zahl mehr als verdreifacht. Cryptoworks zählt mit Conax und Nagravision zu den drei führenden Standards.
Seit Juli 2004 strahlt der ORF mit "ORF2 Europe" auch Teile von ORF2 unverschlüsselt europaweit aus, Anfang 2005 begann man mit regelmäßigen Ö1-Radiosendungen im digitalen 5.1-Surroundsound, die nur über Digitalsatellit empfangbar sind.
Verschlüsselung ist aus vertraglichen Gründen [Ausstrahlungsrechte] unumgänglich.
Die Verschlüsselungspläne der deutschen PrivatenDas weitere Wachstum
Projektleiter Karl Pachner rechnet mit mehr als 800.000 ausgegebenen ORF-Smart-Cards Ende 2006.
"Im Jahr 2000 war der ORF mit seinem Satellitenangebot angetreten, um die Lücken in der TV-Versorgung Österreichs zu schließen. Binnen kürzester Frist hat sich der Digitalsatellit zu einer unverzichtbaren Plattform für die Programmverbreitung des ORF entwickelt", sagte ORF-Generaldirektorin Monika Lindner.
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