28.11.2005

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Swisscom-Aktie weiter unter Druck

Das Verbot von Übernahmen im Ausland durch die Schweizer Regierung setzt der Swisscom zu: Am Montagvormittag stand die Aktie an der Schweizer Börse SWX weiter unter Druck.

Bereits am Freitag hatte die Aktie des Telekom-Konzerns verloren. Anleger reagierten verunsichert auf den Kurswechsel des Bundesrats, der es der Swisscom verbietet, ausländische Firmen zu kaufen. Bis dahin waren Auslandsbeteiligungen ausdrücklich erwünscht gewesen.

Hedge-Fonds enttäuscht

Verärgert über den Strategiewechsel zeigten sich insbesondere Hedge-Fonds, die auf eine Übernahme der irischen Eircom durch die Swisscom gesetzt hatten. Sie waren am Freitag mit kräftigen Verlusten bei der Eircom-Aktie konfrontiert.

Risiko zu hoch

Solange der Staat zwei Drittel der Swisscom-Aktien halte, werde die Regierung im Verwaltungsrat große Übernahmen im Ausland blockieren, hatte der Sprecher des Finanzministeriums am Freitag erklärt.

Der Regierung sei das damit verbundene unternehmerische Risiko zu hoch, so die Begründung. Die Swissocm hatte eingeräumt, Gespräche mit der irischen Eircom über eine Übernahme zu führen. Ihre Übernahmeversuche von Cesky Telecom und Telekom Austria waren schon früher gescheitert.