RIM schraubt Erwartungen herunter
Research in Motion [RIM], der Hersteller des BlackBerry-Handhelds und des gleichnamigen E-Mail-Push-Dienstes, hat diese Woche die Prognose für seinen Kundenzuwachs gesenkt.
Demnach soll der Kundenzuwachs im vierten Quartal um drei Prozent geringer sein als die prognostizierten 775.000 bis 820.000 Neuzugänge. Auch im laufenden dritten Quartal liegt das Wachstum niedriger als erwartet.
Grund für die zurückgeschraubten Erwartungen des Herstellers sei die Verzögerung der BlackBerry-Serie 8700 für EDGE-Netze und der Serie 7130 für EVDO-Netze.
Laufender Patentstreit
RIM droht überdies ein Rückschlag in einem langjährigen
Patentstreit. Theoretisch könnte kurzfristig der Vertrieb der
BlackBerry-Handhelds in den USA untersagt und das Service
unterbrochen werden.
Rückschlag für BlackBerry-BetreiberUmsatzziel soll erfüllt werden
Die neuen Modelle sind entgegen früheren Plänen erst im Dezember im Einzelhandel erhältlich. Potenzielle Kunden hätten aber laut RIM auf die neuen Geräte gewartet, weshalb der November schwächer als erhofft ausfiel.
Trotz der gesenkten Prognosen hält Research in Motion an seinem Umsatzziel von 540 bis 570 Millionen Dollar im dritten Quartal [endet am 26. November] fest. Auch die für das vierte Quartal veranschlagte 590 bis 620 Millionen Dollar Umsatz wurden bekräftigt.
