Einigung bei Telekom-Kollektivverträgen
Bei den Kollektivvertragsverhandlungen für rund 4.000 Beschäftigte der alternativen heimischen Mobilfunk- und Telekom-Betreiber ist nach heftigem Ringen eine Einigung erzielt worden.
Das Angebot der Arbeitgeber sah ursprünglich eine Gehaltserhöhung unter der Inflatiosrate vor.
Die Gewerkschaft konnte nun eine Abgeltung der Inflation von 2,5 Prozent, mindestens jedoch um 45 Euro aushandeln.
Die Mindestgehälter steigen um 2,7 Prozent. Für 31.3.2006 wurde zudem eine Einmalzahlung von 100 Euro vereinbart. Der Kollektivvertrag tritt mit 1.1.2006 in Kraft.
Protestandrohung
Die Gewerkschaft hatte im Vorfeld für Montag zu einer
Protestkundgebung vor der Zentrale von T-Mobile Austria im 3. Wiener
Gemeindebezirk aufgerufen. Es wurden über 1.000 Teilnehmer erwartet.
Telekom-Gehaltsverhandlungen eskalieren"Akzeptable Lösung" für GPA
Karl Proyer von der Gewerkschaft der Privatangestellten [GPA] sieht in dem Kompromiss eine "akzeptable Lösung".
Damit sei es in den vergangenen Jahren gelungen, KV-Abschlüsse im 12-Monats-Abstand zu erreichen, was für eine derartig junge und mobile Branche unüblich sei. Dies sei ein Beweis dafür, dass die Sozialpartnerschaft funktioniere, sagte der Gewerkschafter.
