Die Zukunft der Zeitungen liegt im Netz
Beim britischen "Guardian" will man innerhalb der nächsten sechs bis sieben Jahre 80 Prozent des Zeitaufwands in digitalen Content stecken, im Vergleich zu derzeitigen 20 Prozent.
Das Online-Angebot des Guardian ist die beliebteste britische Online-Zeitung, finanziert sich fast ausschließlich über Werbeeinnahmen und ist seit heuer auch profitabel.
Die zweitgrößte spanische Zeitung "El Mundo" hingegen kann die größte Netz-Leserschaft von allen europäischen Online-Zeitungen aufweisen und sei laut Entwicklungschef Emilio Plana Hidalgo auf Grund einer langjährigen digitalen Strategie bereits seit 2003 "sehr profitabel".
Die Online-Medien werden in den kommenden fünf Jahren zur unbequemen Konkurrenz für Fernsehen, Radio und Zeitung, wenn man unterschiedlichen Studien Glauben schenkt.
Internet wird zu Nachrichtenquelle Nr. 1Online-Geschäft wächst stetig
"Digitale Einnahmen sind ein seriöses Geschäft. Das Online-Business wächst stetig, Zeitungen jedoch nicht", so der Kommentar von Helmar Hipp, Regional-Direktor der "Vorarlberger Nachrichten".
Das heimische Blatt erwirtschafte bereits 15 Prozent des Umsatzes mit seinem Online-Angebot.
Die Konferenz wurde gemeinsam von der "World Association of Newspapers", dem Verlagsverband IFRA sowie der "International Federation of the Printed Press" veranstaltet, das Motto lautete "Jenseits des gedruckten Wortes".
