Microsoft und AP bringen Videos ins Netz
Microsoft stürzt sich Hals über Kopf in neue Projekte, um seinen Internet-Konkurrenten Google und Yahoo zu enteilen. Nun hat der Softwarehersteller gemeinsam mit der Nachrichtenagentur Associated Press [AP] angekündigt, ab 2006 durch Werbung finanzierte Nachrichtenvideos im Netz anzubieten.
Microsoft wird hierbei die Technologie, den Video-Player sowie die Werbekunden liefern, während AP rund 50 Nachrichten-Clips am Tag bereitstellen soll.
Die Videoclips sollen rund eine Minute lang sein, im Vorspann läuft ein 15- bis 30-sekündiger Werbespot.
AP sowie die französische Nachrichtenagentur AFP wollen von Google Geld für die Auflistung ihrer Meldungen in den News-Ergebnissen des Suchmaschinenbetreibers.
Associated Press will Geld von GoogleFreier Zugang für Mitglieder
Die rund 3.500 AP-Mitglieder sollen freien Zugang zu dem Videonetzwerk erhalten. Diese sollen zu einem späteren Zeitpunkt auch selber Videomaterial liefern können.
AP ist eine Kooperative verschiedener US-Zeitungen und Rundfunkanstalten, die der Agentur Material liefern und dieses auch selber verwenden. Weltweit werden AP-News von rund 1.700 Zeitungen und über 5.000 Radio- und Fernsehstationen gegen Gebühr verwendet.
